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Das Sandgussverfahren arbeitet mit tongebundenden bzw. kunstharzgebundenen Formsanden. Es gestattet Einzelstücke bis zu den größten in Betracht kommenden Abmessungen, sowie kleinere, mittlere und große Serien herzustellen. Es bietet die größte Konstruktionsfreiheit. Die benötigten Modelle sind relativ preiswert, können schnell erstellt und erforderlichenfalls geändert werden.
Bei der Formherstellung ist zwischen dem Handformverfahren und dem Maschinenformverfahren zu unterscheiden. Ersteres kommt für kleinere, mittlere bis größte Einzelstücke und kleine Stückzahlen, letzteres für kleinere, mittlere und große Serien infrage. Bei der Handformtechnik werden vielfach maschinelle Hilfsmittel, z.B. zur Sandverdichtung, verwendet und gegebenenfalls auch die Modell-/Form-Trennung maschinell bewirkt.
Durch Anwendung von besonders feinen Formsanden, mit speziellen Tonen und Quellmitteln synthetisch aufbereitet, lassen sich Sandgussstücke mit besonders glatter Oberfläche fertigen. Im Bedarfsfall ist das Kosten-/Nutzen-Verhältnis, das durch den erhöhten Aufwand beeinflusst wird, zu beachten.
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